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3. Die Dividende

3. Die Dividende

3.1 Allgemeines über Dividenden

Dividenden sind im Allgemeinen der Anteil am Gewinn des Unternehmens, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Dabei wird der Gewinn, der später als Dividende ausgeschüttet werden kann, über das gesamte Geschäftsjahr erwirtschaftet.

In den meisten Fällen werden jedoch nicht der gesamte Gewinn an die Aktionäre verteilt. In der Regel verbleibt ein Teil des Gewinns im Unternehmen selbst, damit beispielsweise Akquisitionen oder auch eigene Forschung & Entwicklung finanziert werden können.

Die Höhe der Dividende, d.h. die Höhe der Beteiligung der Aktionäre am Gewinn wird in der Hauptversammlung von Ausichtsrat und Vorstand beschlossen. In der Regel ist der Vorschlag zur Dividendenhöhe bereits ausgearbeitet und wird in der Hauptversammlung nur noch bestätigt.

Da die Dividende eine Teilmenge aus dem operativen Gewinn ist, kann es je nach Branche und wirtschaftlicher Lage zu starken Schwankungen der Dividendenhöhe kommen. Da bedeutet, dass der Aktionär grundsäätzlich Anspruch auf eine Dividendenzahlung gegenüber dem Unternehmen hat, jedoch ist eine Dividendenzahlung nie garantiert. Sofern Aufsichtsrat und Vorstand beschließen, dass es für das Unternehmen der (wirtschaftlich) bessere Weg ist, die gesamten erwirtschafteten Gewinne im Unternehmen zu belassen und das Geld für beispielsweise Zukäufe und oder Forschung & Entwicklung zu investieren, wird keine Dividende an die Aktionäre ausbezahlt.

Als Aktionär gilt es dann kritisch zu prüfen und abzuschätzen, ob die beschlossenen Maßnahmen von Aufsichtsrat und Vorstand tatsächlich gut verargumentiert sind. Falls ja, kann der investierte Aktionär seine Aktien behalten und partizipiert in den kommenden Jahren an den hoffentlich deutlich gestiegenen Gewinnen. Ist der investierte Anleger der Meinung, dass die beschlossenen Maßnahmen riskant und wenig erfolgversprechend klingen, ist anzuraten, die Aktien des Unternehmens abzustoßen und sich um alternative Investmentmöglichkeiten zu kümmern.

3.2. Payout-Ratio (Ausschüttungsquote)

Die Ausschüttungsquote gibt an, wieviel Prozent des Jahresüberschusses an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet werden. Eine Ausschüttungsquote von 40% bedeutet, dass 40% des Jahresübschusses an die Aktionäre ausgeschüttet werden. 60% des Jahresüberschusses verbleibt somit im Unternehmen. In der Regel ist eine Ausschüttungsquote von unter 50% als gesund anzusehen. Für das Unternehmen bleibt dann genügend Liquidität vorhanden, um ihre operativen Geschäftstätigkeiten durchzuführen und ggf. Investitionen zu tätigen.

3.3 Besteuerung der Dividende

3.4 Kurs nach Dividendenzahlung

3.5. Dividendenstrategien

Updated: 31. Dezember 2018 — 0:29
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